27.08. Tagesfahrt nach Tongern

Samstag, 27.08., 8:30 Uhr: Tagesfahrt nach Tongern

Das neue Gallo-Römische Museum in Tongern hat sich einen Platz an der Spitze in der Rangliste der europäischen archäologischen Museen erobert. Die Provinz Limburg investierte 19 Millionen Euro in den Um- und Neubau. Beides war erforderlich geworden, da das alte Museum den Besucherandrang nicht mehr verkraften konnte. Drei Jahre nach der Schließung des alten Museums konnte das vom Architektenbüro De Gregorio entworfene Gebäude mitten im historischen Tongern im Mai 2009 eröffnet werden. Im Jahr 2011 wurde es zum Europäischen Museum des Jahres gekürt.

Durch die Öffnung des Rundgangs rings um die romanische Liebfrauenbasilika und die Anlage eines Museumsplatzes wurde ein völlig neues städtisches Quartier geschaffen.

Leitung: Uwe Fich
Kosten: 26,- €



Samstag, 27. August 2011

Landbevölkerung im 18. Jahrhundert

Band:  JG 12
Autor: H. Bongart, F. Kuhl, G. Rünger
Preis: 5,00 €

Über die Publikation:
Unser Geschichtsverständnis ist an Ereignissen und Persönlichkeiten ausgerichtet. Lebensdaten anonymer Dorfbewohner eines Jahrhunderts, das weit vor unserer Erinnerung liegt, stoßen gemeinhin auf Desinteresse.Dabei lohnt es die Mühe, Zahlen zu einem Puzzle über das Alltagsleben im 18. Jahrhundert zusammenzusetzen. Die beiden Historikerinnen Friederike Kuhl und Gabriele Rünger haben aus den Kirchenbüchern im Erftgebiet zwischen Bad Münstereifel und Euskirchen die Daten von annähernd 10 000 Personen ausgewertet. Harald Bongart stützt sich vornehmlich auf Weistümer und beschreibt die unterschiedlichen Reglementierungen, denen das tägliche Leben auf dem Lande damals unterworfen war. Mit der scheinbar so unanschaulichen Sonde der statistischen Erhebung taucht ein konkretes Bild des Alltags im engen Wortsinn auf Alltag als die Normalität der menschlichen Lebensbedingungen zwischen Geburt und Tod, Kindheit und Alter, Heirat und Fortpflanzung, Alltag im Rhythmus des bäuerlichen Jahres und unter dem Einfluß von Kriegen, Seuchen und Naturkatastrophen sowie in den Bindungen der kirchlichen' Moral und der Rechtsverordnungen. Die Kluft in den Grunderwartungen an das Leben ist zu heute unübersehbar. Die existentiellen Rahmenbedingungen für den einzelnen Menschen waren anders, seine Glücksvorstellungen bescheidener.



Samstag, 6. August 2011 • Kategorie: Publikationen