Made in Euskirchen - Firmen, Marken und Unternehmensgeschichte(n)

19. März 2013, 18:00 Uhr

Vortrag im Casino, Kaplan-Kellermann-Str. 1, 53879 Euskirchen

Nadeln der marke Prima Donna

Foto: Stadtarchiv Euskirchen

Die Kreisstadt Euskirchen definiert sich spätestens seit der Mitte des 19. Jh. als mittelständische Industriestadt. Eisenbahn und Industrialisierung machten aus dem Ackerbürgerstädtchen mit knapp 5.000 Einwohnern eine wirtschaftlich blühende Industriestadt, deren Einwohnerzahl dann im Jahr 1912 bei 13.000 lag. Dominierender Wirtschaftsfaktor war die Tuchindustrie, spezialisiert auf die Herstellung von Uniformstoffen aller Art. Euskirchen zählte mit ca. 20 Fabriken zum bedeutendsten Ort der Uniformherstellung im Kaiserreich. Der Niedergang der Tuchindustrie begann Ende der 1950er Jahre und zog damit die ökonomische Struktur der Stadt in eine massive Krise. Eine strategische Erschließung neuer Industriegebiete und das Angebot preisgünstiger Flächen waren wegweisend für die Reaktion auf die Krise. Hinzu kam, dass einige Betriebe mit langjährigen Wurzeln in der Stadt sich in der Nachkriegszeit expansiv entwickelten. Doch Euskirchen war nicht nur "Tuchstadt"... Im Vortrag werden Firmen und Unternehmen vorgestellt, die das Wirtschaftsleben der Stadt prägten und manche noch bis heute prägen. Der Schwerpunkt liegt bei den Unternehmen, die mit einer "Marke" verbunden sind. Der "Kölner Zucker" der Fabrik Pfeifer & Langen gehört genauso dazu wie die Hundekuchenfabrik LATZ, heute Nestlé Purina. Aber wer kennt noch die Marken "Prima Donna", "Rheinobst" oder "IG"?

Referentin: Dr. Gabriele Rünger

Eintritt frei




Mittwoch, 27. Februar 2013

Wochenspiegel vom 06.02.2013

Vortrag am 29.01.2013

Dr. Ragna Boden - Ferdinand Lasalle und die Arbeiterbewegung im Rheinland

Den Pressebericht können sie als pdf-Datei öffnen.

Ragna_2013.pdf



Sonntag, 10. Februar 2013 • Kategorie: Pressespiegel

Ein Kunstwerk findet seinen Standort

Die Sparda-Bank West eG überreichte dem Geschichtsverein des Kreises Euskirchen e.V. eine Spende im Wert von 4.500,- € für die Skulptur "Beinahe ein blauer Löffel" von Simon Moller. Der "blaue Löffel" entstand 1996 beim internationalen Steinbildhauersymposium in Euskirchen. Jetzt findet er dauerhaft einen der künstlerischen Konzeption entsprechenden Standort im Skulpturenpark am Veybach. Noch wartet der "Löffel" auf seine Restaurierung, die nach 16 Jahren ohne Standort notwendig geworden war. Für Aufstellung, Restaurierung, Einweihung und Präsentation hat die Sparda-Bank West eG dankenswerter Weise finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt. Der Geschichtsverein des Kreises Euskirchen übernimmt damit gemeinsam mit den damaligen Veranstaltern des Symposiums die Patenschaft für das Kunstwerk.

Nähere Informationen finden Sie als BlauerLöffel.pdf

Geschichtsverein erhält Spende der Sparda-Bank West eG



Montag, 4. Februar 2013 • Kategorie: Pressespiegel