Der Rheinauhafen

Samstag, 24.08.2013

Treffpunkt: Harry-Blumplatz (an den Kranhäusern) in Köln, 10:00 Uhr

Kosten: 12,- €

Schon die Römer legten in Köln, im heutigen Bereich von Groß St. Martin, an einem geschützten Seitenarm des Rheins einen Hafen an. Seit dem Mittelalter, der Rheinarm war verlandet und auf den gewonnenen Flächen die Vorstadt entstanden, nutzte die Rheinschifffahrt den ganzen Uferabschnitt zwischen der Stadtmauer und dem Bayenturm im Süden und dem Kunibertsturm im Norden als Hafengelände. Der Beginn der Dampfschifffahrt auf dem Rhein und der Ausbau des Eisenbahnwesens machten den Bau einer zeitgemäßen Hafenanlage erforderlich. Man entschloss sich zur Weiterentwicklung des vorhandenen Standortes und bezog die dem Ufer vorgelagerte, kleine Insel "Werthchen" in die Konzeption des neuen Hafenbeckens mit ein. Werftanlagen, Zoll- und Hafenverwaltung, Lagerhäuser, Lockschuppen und die Kraftzentrale wurden nach Wettbewerbsentwürfen erstellt. Im Zweiten Weltkrieg blieb der Rheinauhafen verhältnismäßig unbeschadet und wurde in zeitgemäßer Form wiederaufgebaut. Er konnte aber seine Vorkriegsbedeutung nicht mehr erreichen, da andere Hafenstandorte Kölns modern ausgebaut wurden. Mit Ratsbeschluss wurde 1976 das Ende der Hafennutzung eingeleitet. Ziel der Planung war, das Gelände dem Severinsviertel zuzuordnen und durch Nutzungen wie Wohnen, Kultur, Freizeit und verträgliches Gewerbe zu beleben. Die unter Denkmalschutz stehenden Hafeneinrichtungen sollten in das Gesamtkonzept miteinbezogen werden.

Beim Gang durch das neue Hafengelände wird eine ausgewiesene Stadtführerin uns diesen Entwicklungsprozess erläutern.





Freitag, 5. Juli 2013