Willi Graf und die Weiße Rose

Vortrag im Casino, Kaplan-Kellermann-Straße 1, Euskirchen

18:00 Uhr

Eintritt frei

Willi Graf

Willi Graf im Gefängnis München-Stadelheim

 

Willi Graf wurde am 2.1.1918 in Euskirchen - Kuchenheim geboren und wuchs in Saarbrücken auf. 1942/43 beteiligte er sich an den Aktionen der Münchener Widerstandsgruppe um Hans Scholl und Alexander Schmorell, die heute als Weiße Rose bekannt ist. Sechs ihrer Mitglieder wurden im Februar bzw. April 1943 zum Tode verurteilt und hingerichtet. Willi Graf starb am 12.10.1943 im Gefängnis München- Stadelheim unter dem Fallbeil.

1964 wurde in Kuchenheim die Weidesheimer Straße in Willi-Graf-Straße umbenannt und 1975 bekam die ehemalige Mädchen-Realschule in Euskirchen den Namen Willi-Graf-Realschule. Zwei Reliefs an bzw. in der Schule erinnern an den Widerstandskämpfer, ebenso eine Gedenktafel in der Taufkapelle der Kuchenheimer Kirche.

Schon in den sechziger Jahren wurde von Willi Grafs Schwester Anneliese ein  großer Teil sowohl seines Tagesbuches als auch seiner Briefe publiziert. Inzwischen wurden auch die Vernehmungsprotokolle der Gestapo veröffentlicht und ermöglichen eine detaillierte Sicht auf die Ereignisse um Willi Graf und die Weiße Rose.

Referent: Theo Heinrichs




Montag, 23. September 2013

Kolping kommt aus Kerpen

Samstag, 12.10.2013

Halbtagesfahrt: "Kolping kommt aus Kerpen" - Besuch des Kolpings-Museums und der Ausstellung im Haus für Kunst und Geschichte in Kerpen

Abfahrt: 14:30 Uhr am Bahnhof Euskirchen, Höhe Stellwerk (14:15 Uhr Kreisverwaltung)

Rückkehr: ca. 18:30 Uhr

Die Stadt Kerpen feiert in diesem Jahr 200. Geburtstag ihres berühmten Sohnes, Adolph Kolping. Anlässlich des Jubiläumsjahres wurde das Kolping Museum, das bereits seit 1963 an seiner Geburtsstätte die Erinnerung an den Gründer des Intenationalen Kolpingwerks wachhält, grundlegend neu gestaltet, so wie es den modernen Standards der Museumspädagogoik entspricht. Das Kolpingmuseum zeigt das Lebenswerk Adolph Kolpings und die Geschichte des Verbandes bis in die Gegenwart. Originale Gegenstände aus dem persönlichen Besitz des "Gesellenvaters" - Schumachertisch und Werkzeuge, Möbel und Erinnerungsstücke - machen die Stationen seines Wirkens greifbar. Die Ausstellung "Kolping kommt aus Kerpen - Eine Geschichte mir Zukunft" theamtisiert Adolph Kolping als Priester, Publizisten, Sozialreformer und Gründer des späteren Kolpingwerkes und verdeutlicht dabei Herkunft und Prägung aus Kerpen sowie seinen weiteren Lebensweg.

Durch die Ausstellungen führt Susanne Harke-Schmidt, Stadtarchivarin Kerpen

Kosten: 10,- €

Karten für die Exkursion sind in der Buchhandlung Rotgeri, Bahnhofstraße 16, Euskirchen, Tel.: 02251 - 2788, erhältlich.



Montag, 23. September 2013