Das Rotkreuz Museum vogelsang ip

Samstag, 05.04.2014, 11:00 Uhr

Besichtigung und Führung im Rotkreuz Museum vogelsang ip

Das Rotkreuz Museum im ehemaligen Kamaradschaftshaus 10 gehört zu den größten Museen des Roten Kreuzes in Europa.

Die zentralen Ausstellungen sind der Auseinandersetzung mit den Menschenrechten, dem humanitären Völkerrecht sowie der Geschichte und der internationalen sozialen Arbeit der Rotkreuz-Bewegung gewidmet.

Auf 650 qm Nutz- und 550 qm Ausstellungsfläche über zwei Etagen gewinnen die Besucher einen intensiven Überblick über die weltweite humanitäre Hilfe des Roten kreuzes. Als Teil eines Netzwerks der deutschen Erinnerungsstätten übernimmt der Ort eine wichtige Funktion für den Erhalt und die Weiterentwicklung der demokratischen Gesellschaft. Dabei ist die Nutzung des "Kameradschaftshauses 10" als Ort der Auseinandersetzung mit den Menschenrechten und mit dem humanitären Völkerrecht ein wesentlicher Beitrag. In der ehemaligen Unterkunft der "NS-Ordensjunker" erleben Besucher heute die positive Begegnung mit zentralen Werten der Menschheit. Gleichzeitig erhalten sie hier einen Überblick über die internationale Arbeit der weltgrößten humanitären Organisation, des Roten Kreuzes.

Kosten: 5,- €



Sonntag, 23. März 2014

" Kerpen und Lommersum - Zwei brabantische Exklaven im Heiligen Römischen Reich"

Geschichte im Kreis Euskirchen Jg. 27

Dr. Juan Antonio Vilar Sanchez

Preis 25,- € erhältich im Buchhandel und im Kreisarchiv Euskirchen, Jülicher Ring 32, 53879 Euskirchen

Umschlag_Kerpen.pdf

Lommersum und Kerpen waren seit Ende des 13. Jahrhunderts in einer Doppelherrschaft verbunden. Zunächst zu Brabant gehörig, fiel die Herrschaft nach Aussterben der brabantischen Herrscher an Burgund. Infolge der Heirat der letzten burgundischen Erbin mit einem Habsburger gelangten Kerpen und Lommersum schließlich in habsburgischen Besitz. Als Karl V. das riesige Habsburgerreich aufteilte in einen österreichisch-ungarischen und einen spanischen Teil, fiel die Herrschaft zusammen mit den heutigen Benelux-Staaten an Spanien.

Im Jahr 2000 präsentierte Juan Antonio Vilar seine Dissertation über die 200jährige spanische Herrschaft in Kerpen und Lommersum, betreut wurde die Arbeit von den Universitäten Granada und Njmwegen. Vilar forschte in deutschen, belgischen, niederländischen und spanischen Archiven; er besuchte Staats-, Stadt-, und Pfarrarchive in Brüssel, Kerpen, Weilerswist, Lüttich, Simancas, Düsseldorf, Köln, Kempen und Maastricht. Die Ergebnisse wurden in spanischer Sprache verfasst. Seine Arbeit gilt als Standardwerk zur Territorialgeschichte des rheinisch-maasländischen Raumes im 16. und 17. Jahrhundert. Endlich ist es gelungen, diese Forschungsarbeit zu übersetzen und damit für die Regionalgeschichte nutzbar zu machen. Sie füllt so manche Lücke in der Erforschung der Geschichte unserer Region.





Montag, 3. März 2014 • Kategorie: Publikationen