Veranstaltungsprogramm 1. Halbjahr 2015


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Sonntag, 11. Januar 2015 • Kategorie: Aktuelles

Projekt "Herren und Hexen. Hexenprozesse in der Nordeifel und in den angrenzenden Regionen"

 Der gesamte Eifelraum muss als eine Kernzone der europäischen

Hexenjagden bezeichnet werden. Auffallend sind die besonderen Strukturen

dieser Verfolgungen, denn wenn auch meistens Frauen der vermeintlichen

Hexerei angeklagt wurden, richteten sich relativ häufig die

Hexenprozesse gegen Dorfpfarrer oder Männer aus der dörflichen und

städtischen Elite. Dabei wurden auch Vorwürfe erhoben, Hexen würden ihr

Unwesen als Werwölfe, Katzen oder in anderer Tiergestalt treiben. Das

Feindbild einer, gegen göttliche, gesellschaftliche und obrigkeitliche

Ordnung verstoßende Hexensekte verbreitete sich rasch im Eifelraum,

sowohl in den luxemburgischen Teilen, wie auch in den Grafschaften und

Herrschaften der Trierer wie Kölner Erzdiözese. Auf der Grundlage

neuester Forschungsergebnisse untersucht Dr. Rita Voltmer am Beispiel

der Hexenprozesse im Eifelraum, wie sich das Feind- und  Fahndungsbild

der Hexe entwickelte, wo die wortwörtlichen „Brennpunkte“ der Verfolgung

lagen, welchen Interessen die Hexenjagd diente, welche Personengruppen

darin sowohl als Täter wie auch als Opfer verwickelt waren.

Das Gesamtprojekt wird geleitet von Dr. Rita Voltmer, Universität Trier, Geschichtliche Landeskunde, dem Geschichtsverein des Kreises Euskirchen e.V. in Zusammenarbeit mit dem LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum sowie der Friedrich-Spee-Gesellschaft Trier e.V.



Sonntag, 11. Januar 2015 • Kategorie: Aktuelles

1914: Vom Traum zum Albtraum. Köln und der Beginn des Bombenkriegs in Europa

Dienstag, 03.02.2015, 18:00 Uhr
Vortrag im Casino

Mit der Luftfahrt verknüpfte sich der Traum vom unaufhaltsamen, völkerverbindenden Fortschritt. Doch vor genau hundert Jahren wandelte sich dieser Traum in einen Albtraum. Die Deutschen öffneten im August 1914 die Büchse der Pandora: Von Köln aus starteten die Zeppeline in Richtung Belgien, um zum ersten Mal in der Geschichte die Zivilbevölkerung aus der Luft anzugreifen. Winston Churchills Marinepiloten schlugen zurück. Am 8. Oktober 1914 fielen die ersten Bomben auf Köln. Damit begann, was Militärs kühl den "strategischen Luftkrieg" nennen. Die Folgen sind bekannt. Die Anfänge bislang weniger. Davon berichtet Mario Kramp anschaulich mit Blick auf Köln aus europäischer Perspektive unter Auswertung bislang unveröffentlichter Quellen.
Referent: Dr. Mario Kramp
Eintritt frei



Dienstag, 6. Januar 2015 • Kategorie: Termine