Burg Zievel, Pfarrkirche Lessenich, Maria Rast und der Mallinckrodt’schen Friedhof

Samstag, 20.06.2015
Halbtagesfahrt zur Burg Zievel, Pfarrkirche Lessenich, Maria Rast und dem Mallinckrodt’schen Friedhof
Abfahrt: 13:30 Uhr am Kreishaus, 13.45 Uhr am Bahnhof Euskirchen
Rückkehr: ca. 18:00 Uhr
Zievel, eine der gepflegtesten Burgen des Kreises in ebenso wohlgepflegter Umge-bung, erinnert in seinen großzügigen Dimensionen, in seiner Einbindung in die Landschaft an englische countryhouses. Im Laufe der fast 1000-jährigen Burggeschichte hatte die Anlage viele verschiedene Besitzer und Eigentümer. Seit 1822 ist die Burg mitsamt den dazugehörigen Ländereien Eigentum der Familie Krewel, die bereits seit 1766 ihre Pächterin war. Sie ließ 1828 das alte Herrenhaus der Anlage abreißen und erbaute ein neues. Der Burgherr öffnet die ansonsten nicht zugänglichen Gartenbereiche, zeigt Wohnhaus, Burganlage und die kleine private Kapelle.
Die Pfarrkirche St. Stephanus in Satzvey-Lessenich kann man in verschiedene Bauphasen aufteilen: Chorraum und Turm stammen aus 15. Jahrhundert. Das Langhaus in seiner jetzigen Form wurde in den Jahren 1724 - 1734 errichtet. Die Pfarrkirche ist eng verbunden mit den Burgherren von Zievel, so erinnern heute noch zwei Wappen, im Kreuzgewölbe der Turmhalle und im Schlussstein des Chorgewölbes an die Metternich-Müllenmark, einst Herren von Zievel, die zum Bau der Kirche vieles spendeten.
Max von Mallinckrodt baute 1899 ein schlossartiges neues Herrenhaus in ausgewo-genen barocken Formen auf dem Hang westlich seines alten Hofes, dem Broicher Hof, den er 1896 gekauft hatte. Zu Silvester 1944/45 wurde das Haus durch Bomben stark beschädigt. Bis zum Jahr 1950 trug das kleine Schloss den Namen „Haus Broich“. 1947 erwarben die Schönstätter Marienschwestern den Besitz, ließen das Gebäude renovieren und bestimmten es zunächst zum Provinzhaus, dann zu einem Müttererholungsheim und heute zum Tagungs- und Seminarhaus.
Max Arthur von Mallinckrodt (Pseudonym: Max Wetter,*13. Dezember 1873 in Köln;  † 16. September 1944 in Kreuzweingarten) war nicht nur Gutsbesitzer sondern auch Schriftsteller. Sein Werk bestand vorwiegend aus Gedichten und Theaterstücken. Zusammen mit seiner Frau Cordelia wurde auf dem kleinen privaten Waldfriedhof in der Nähe des Haus bestattet.
Leitung: Hans-Helmut Wiskirchen, Dr. Gabriele Rünger
Kosten: 15,- €
Kaffee- und Kuchenpause in Maria Rast auf eigene Kosten.
Die Karten sind ab dem 20.05.2015 in der Buchhandlung Rotgeri erhältlich.



Freitag, 1. Mai 2015 • Kategorie: Termine