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Die Existenzvernichtung der jüdischen Bevölkerung im Altkreis Euskirchen

März 24 @ 18:00 19:30

Vortrag im Casino, Euskirchen, Kaplan-Kellermann-Straße 1

Der Anteil der jüdischen Minderheit an der Gesamtbevölkerung des Altkreises Euskirchen betrug nicht mehr als ein Prozent. Ab dem 30. Januar 1933 – dem Machtantritt Hitlers – mussten die meist seit Generationen in ihrer Heimat verwurzelten Familien erleben, wie schnell Hass und Gewalt in einem Mikrokosmus wie Dorf oder Kleinstadt entstehen können. Sie wurden von ihren Nachbarn und Mitbürgern boykottiert, diskriminiert und angegriffen. Die NS-Gesetzgebung legalisierte ihre Entrechtung, Beraubung, Verfolgung und Vertreibung. Sie wurden im Ort in Ghettohäusern isoliert und dann zur Ermordung deportiert.
Die drei Referenten erforschten anhand noch nie gesichteter Quellen wie ihre Existenz sozial, psychologisch, wirtschaftlich und letztlich physisch vernichtet wurde.

Referenten: Hans-Gerd Dick, Dr. Gabriele Rünger, Manuel von Zelisch

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