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Die Beschleunigung des Niedergangs von Zülpich im Dreißigjährigen Krieg

17. November 2020 @ 18:00 19:30

Zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges waren Kampfhandlungen in der Gegend um Zülpich und in der Nordeifel nur als das Echo ferner Ereignisse zu vernehmen, die Auswirkungen des Krieges jedoch schon bald zu spüren. Es gab Phasen wechselnder Intensität mit Zeiten relativer Ruhe. Erst als die Franzosen aktiv in den Krieg eingriffen und ein Bündnis mit der Landgräfin von Hessen-Kassel schlossen, traf Zülpich der Krieg seit der Niederlage der Kaiserlichen auf der Kempener Heide bei Krefeld am 17. Januar 1642 mit großer Härte: Musterungen und Durchmärsche von Truppenteilen, Einquartierungen und Kontributionen, Geiselnahmen und militärische Exekutionen, Streifzüge mit Plünderungen, große Brände bedrückten den Alltag der Menschen in und um Zülpich. Am Ende des Krieges war die Stadt wirtschaftlich so erschöpft, dass der Stadtschreiber im Dezember 1648, zwei Monate nach dem Westfälischen Frieden, im Ratsprotokollbuch die „algemeine große armsehligkeit der gantzer burgerschafft“ beklagte, „welche auß verscheidenen erlittenen fewrsbrunsten, so dan sich vor und nach hochschwerlich empfundenen kayß(erlichen) guarnisounen und feiandtlichen uberfallen, außplunderungh und verderben [..] erschepfft“. Wie es dazu gekommen ist und wie die Stadt und ihre Bürger in diesen Zeiten auf die Drangsale reagierten und sich ihnen gegenüber verhielten, ist Thema des Vortrags.

Referent: Bernhard Wißmann

18:00 Uhr Vortrag im Casino Euskirchen
Eintritt frei

Eine Anmeldung ist erforderlich, da wegen der derzeit geltenden Abstandsregelungen die Anzahl der Sitzplätze begrenzt werden muss. Die Anmeldung ist ab dem 17. Oktober 2020 möglichst per E-Mail an mail@geschichtsverein-euskirchen.de oder gruenger@t-online.de zu richten. Bitte geben Sie dabei die vollständigen Kontaktdaten an.

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