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Das Führerhauptquartier „Felsennest“ in Bad Münstereifel-Rodert

Februar 28 @ 18:00 19:30

Am 10. Mai 1940 begann in den frühen Morgenstunden der deutsche Überfall auf die Niederlande, Belgien, Luxemburg und Nordfrankreich. Um schnell auf die Kriegsführung Einfluss zu nehmen, wollte Hitler seinen Befehlsstand so nahe wie möglich am Operationsgebiet haben.

Ab Ende 1939 wurden daher mehrere Hauptquartiere für Hitler und sein Gefolge im Westen des Reichs gebaut, darunter auch das letztendlich bezogene Felsennest in Rodert. Das beschauliche Dorf in der Nordeifel wurde innerhalb von 6 Monaten für die Zwecke eines Hauptquartiers umgestaltet. Es entstanden zwei „Sperrkreise“ mit Neu- und Umbauten.

Das Felsennest war vom 10. Mai bis zum 6. Juni 1940 Schalt- und Machtzentrale des Dritten Reichs. Hier liefen alle wichtigen Informationen zusammen, wurden ausgewertet und neue Entscheidungen getroffen. Die Lagebaracke war sozusagen die Keimzelle des Hauptquartiers.

Bis Kriegsende ließ Hitler nahezu 20 verbunkerte Hauptquartiere errichten bzw. planen. Die prominentesten von ihnen sind die Wolfsschanze in Ostpreußen und der Adlerhorst bei Bad Nauheim.

Das Felsennest, Hitlers erstes ortsfestes Hauptquartier, ist dagegen wenig bekannt, obwohl bei genauer Suche die Spuren noch deutlich sichtbar sind.

Über die dort getroffenen Entscheidungen und wichtige Hintergrundinformationen referiert Hans-Josef Hansen aus Herzogenrath. Er befragte Zeitzeugen aus Rodert und ehemalige Angehörige des Führer-Begleitbataillons. Über viele Jahre beschäftigte er sich intensiv mit der Geschichte des Felsennestes und sammelte zahlreiche Fotografien und Dokumente, die seinen Vortrag illustrieren.

Referent: Hans-Josef Hansen
Eintritt frei

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Vortrag findet im Alten Casino in Euskirchen (Kaplan-Kellermann-Straße 1) statt.

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