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Vergessene Gedenkorte am Mittelrhein – Vom Königsstuhl zum Generalsgrabmal 

April 27 @ 13:00 18:30

Von Holger Weinandt – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8089261

Der Rhein ist eine symbolreiche Geschichtslandschaft – von der Loreley bis zur Germania bei Rüdesheim. Unsere Fahrt in den Raum Koblenz zeigt andere Orte des Kulturerbes. Sie führt zu nationalen Denkmälern, die trotz ihrer historischen Bedeutung wenig bekannt sind, obwohl sie durch eine ungewöhnliche Architektur beeindrucken. 
In Rhens am Rhein liegt eine der Geburtsstätten des deutschen Föderalismus und damit des heutigen deutschen Staatsgedankens. Dort an der Heerstraße zwischen Aachen und Frankfurt baute man ein „steinernes Gestühl“, eine kleine Säulenhalle mit einer ummauerten Plattform, wo im 14./15. Jahrhundert die Kurfürsten mehrmals den König des mittelalterlichen Reichs wählten oder Vorabsprechen trafen. 
Was man dort restaurierte, ist nicht vereinbar mit dem Geist, aus dem die französischen Revolutionssoldaten ihrem frühverstorbenen Kommandanten in Weißenthurm ein Grabmal setzen. Das Monument für Lazare Hoche steht auf einem Rundhügel und folgt in seiner Gestaltung dem Denkmaltyp eines Obelisken auf einem würfelförmigen Sockel, der die Gestalt eines Sarkophags hat. Der General war ein Förderer der Cisrhenanen-Bewegung und wird Bonaparte du Rhin genannt. 
Es gibt viele Geschichten zu erzählen an diesen Orten und manches Neue zu berichten über rheinische Geschichte und die deutsch-französischen Beziehungen! 

Leitung: Dr. Reinhold Weitz 

Kosten: 35 € p. P. im Bus zu entrichten. 

Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt.  

Eine Anmeldung ist erforderlich, möglichst über unsere Homepage www.geschichtsverein-euskirchen.de/termine oder in Ausnahmefällen per E-mail an mail@geschichtsverein-euskirchen.de zu richten. Die Anmeldung ist möglich ab dem 22. März 2023. 

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